Introducing UBIREV – a Modular Revolution Counting Sensor for Rotating Machinery
UBIREV vorgestellt – ein modularer Umdrehungszählsensor für rotierende Maschinen

UBITO, das „Wiegand-Unternehmen“, hat seinen neuen UBIREV-Rotationssensor vorgestellt. Dieser modulare Sensor ermöglicht es Maschinenentwicklern, ihren Geräten auf einfache Weise eine zuverlässige, batterielose Multiturn-Umdrehungszählung hinzuzufügen. Zu den Anwendungen zählen Drehgeber, Durchflussmesser sowie weitere Maschinen, bei denen die Anzahl der Wellenumdrehungen überwacht werden muss.
Der UBIREV-Sensor basiert auf der neuesten Wiegand-Technologie von UBITO. Während frühere Wiegand-basierte Systeme zur Umdrehungszählung erforderten, dass der Sensor entlang der Achse der rotierenden Welle positioniert wurde, sind die neuen UBIREV-Sensoren für die Montage neben der Welle ausgelegt. Das bewegte Magnetfeld, das den Wiegand-Sensor aktiviert, wird durch einen ringförmigen Multipolmagneten erzeugt, der auf der Welle montiert ist. Dies verkürzt die Entwicklungszeit, da Konstrukteure mehr Flexibilität bei der Gestaltung neuer Geräte oder bei der Integration von Multiturn-Funktionen in bestehende Designs erhalten. Da kein mechanischer Kontakt zwischen Magnet und Sensor besteht, entsteht kein Verschleiß und die Lebensdauer des Sensors ist praktisch unbegrenzt.
Der modulare UBIREV-Rotationssensor umfasst einen UBIPULS-Wiegand-Sensor und einen UBICYCL-Controller-Chip, die beide auf einer Leiterplatte montiert sind. Ein ringförmiger Multipolmagnet zur Montage auf der rotierenden Welle der Maschine vervollständigt das System. Der Zähler im Controller-Chip verfügt über einen 16-Bit-Messbereich (65.536 Umdrehungen). Die Kommunikation erfolgt über weit verbreitete SPI-Protokolle.
Ein besonderes Merkmal des UBICYCL-Chips ist seine Energieautarkie: Die zum Zählen der Umdrehungen benötigte Energie wird aus Stromimpulsen gewonnen, die vom Wiegand-Sensor erzeugt werden. Jede vollständige Wellenumdrehung wird erkannt und gespeichert – selbst dann, wenn keine Systemstromversorgung vorhanden ist. Dadurch entfällt der Einsatz von Backup-Batterien und der damit verbundene Wartungsaufwand für Test, Austausch und Entsorgung dieser Batterien.